jahre später – aber der frische spinat vom #kirchenacker verlangt danach

frischen spinat gut waschen und

trocknen

dann eine vinaigrette aus zitrone – mit zeste, salz, pfeffer, gutem olivenöl und ein bissi wasser machen

hühnerleber putzen und kleiner schneiden
anbraten
mit portwein – nicht zu trocken – ablöschen und einkochen lassen
pinienkerne anrösten
dann den rohen spinat mit vinaigrette beträufeln,
hühnerleber drauf
pinienkerne

dazu weissbrot und das kommt raus

gazpacho wenn man gurken nicht mag

bine mag keine gurken – die stossen auf – und daher auch keine „normale“ gazpacho – aber, wenn man die aus paradeisern, zucchini, zwiebel, knoblauch und ein paar kräutern macht mag bine die auch

ganz einfach:

paradeiser, (jung)zwiebel, zucchini grob schneiden, eine oder zwei knoblauchzehen ein bisschen salzen, ein bisschen im kühlschrank ziehen lassen, alles in den mixer, olivenöl dazu, ein paar kräuter – minze, oregano, thymian – worauf man lust hat – und dann fein mixen – mit salz, pfeffer und gutem essig abschmecken, nochmal kaltstellen – und dann mit croutons oder gambas oder gemüse in klein geschnitten servieren – sehr gut und erfrischend!

zucchini gazpacho mit croutons

no knead bread

smartcapture

seit langem hab ich das schon vor mal auszuprobieren, jetzt gemacht und für wirklich gut befunden – ich hab mich ein bissi eingelesen, ein paar rezepte geschmökert (google nach no knead bread) – rausgekommen ist dann: 300g weizenmehl, ja natürlich – das hat viel eiweiss (tja, sorry, glutenfrei gibts nicht, aber solltet ihr glutenpaniker sein, trotzdem mal probieren, vielleicht is ja ned gluten sondern nur blödes industriebrot das ihr nicht vertragt) 100g roggenmehl (warum? weil eines daheim war und roggen gut schmeckt), ein gestrichenes teelöfferl salz und eine brise, ein paar gequetschte fenchelsamen und ca. ein drittel packerl trockenhefe. 350 ml (ca.) wasser lauwarm dazu und das ganze verrühren – nicht kneten, einfach so, das keine „mehlinseln“ mehr überbleiben. und jetzt – laut den beschreibungen und erklärungen – so 18-24 stunden gehen lassen im gefäß in dem es vermischt wurde – also gschirrtuch drüber und warten.

am nächsten tag sieht das ganze relativ klebrig aus, zieht wenn man die schüssel schief hält fäden und riecht wie brotteig – das is ja schonmal gut – und da hab ich mit den fotos versagt…

den ganzen „baz“ dann auf ein bemehltes (genug bemehltes, das klebt wie verrückt) backpapier – den gatsch von allen vier seiten mal in die mitte und nochmal 2 stunden gehen lassen, also wieder gschirrtuch drauf…

nach eineinhalb stunden einen gusseisentopf oder römertopf oder einfach was mit dicken wänden mit deckel im backofen bei 250 grad vorheizen – mein lecreuset mit plastikgriff wurde auf den alugriff umgebaut, wenn ihr nur plastikgriffe am deckel habt irgendeine konstruktion bauen der die hitze aushält.

dann, wenn der topf echt echt heiss ist – so nachdem der eine halbe stunde vorgeheizt wurde einfach das brot reinkippen (wenn möglich mit den gefalteten seiten nach oben, das hab ich nicht hinkriegt) – deckel schnell zu und wieder in den ofen, immer noch 250 grad – nach 30 minuten deckel runter, nochmal 15 minuten backen und dann:

smartcapture

sieht ja schonmal gut aus, oder? das brot dann auf einem gitter – oder brett, halt nicht im topf – mindestens eine halbe stunde auskühlen lassen (da passiert noch einiges chemisch und physikalsich mit dem brot, deswegen ist das echt wichtig)

smartcapture

und dann – anschneiden – es duftet nach brot, nicht nach pizza, und es sieht echt gut aus

smartcapture

unregelmäßige löcher, schöne kruste (die könnt nächstes mal vielleicht noch dicker werden, also ein bissi länger im ofen lassen) und es schmeckt wirklich gut – einfach ein bissi butter drauf, und hmmmmm….

mde

#michikocht – linsen -auch als erinnerung für mich selbst

wenn linsen gekocht werden – eine mischung aus tellerlinsen, berglinsen und belugalinsen zusammen gekocht gibt zu dem unterschiedlichen – gut zusammenpassendem – linsengeschmäckern auch noch ein wirklich tolles unterschiedliches mundgefühl – brauchen 30-40 minuten leicht köchelnd und unbedingt salzen

und als klassische linsen mit knödel – speck rösten, zwiebel dazu, knoblauch, mit mehl stauben, so lang rösten das das mehl leicht braun wird – da hilft ein bissi mehr öl auch – und wenns vegetarisch sein soll halt ohne speck – dann ein bisschen, ein esslöffel oder so – klein geschnittenes – wirklich klein – wurzelgemüse, auch noch ein bissi mitrösten – dann klassisch wiener hilfe – sardellenfilets, ein bisschen thymian (seit heute weiss ich das der kuttelkraut in wien heisst) und mit suppe aufgiessen und köcheln lassen bis das schön dick wird. dort dann die gekochten, gemischten linsen dazu (es geht sicher auch mit bisschen weiterköcheln lassen – ein schuss essig – ich hab sherryessig verwendet, ein balsamico oder auch eine reduktion davon, kann gut passen.

dazu semmelknödel oder serviettenknödel – und mit essig am tisch, knusprig gebratenem speck (oder karottenchips könnt ich mir für vegetarisch vorstellen) – ein richtiger genuss!

#michikocht – spinat mit kichererbsen

Ein ganz einfaches, aber wirklich gutes Rezept – ursprünglich aus Sevilla laut dem Internet.

Man nimmt altes Brot, schneidet es in Scheiben, Knoblauch – so 5-6 Zehen. Diese zwei Dinge werden dann in Olivenöl frittiert – eher kühl, der Knoblauf soll weich werden, das Brot knusprig und mit Öl vollgesogen – aber auf keinen Fall zu dunkel. Kichererbsen entweder selber kochen oder aus der Dose – hier das Kochwasser – oder Dosenwasser – auch aufheben.

Währenddessen Spinat gut waschen, säubern, blanchieren – den gibt es in so warmen Wintern auch frisch, und dann ausdrücken und klein schneiden.

Das Brot und den Knoblauch mit ein bisschen gutem Essig und satt Kreuzkümmel, ein bisschen Spinatkochwasser und ein bisschen Kichererbsenwasser pürieren – salzen und pfeffern – bis es ganz fein ist – es soll schon säuerlich schmecken.

Währenddessen Zwiebel in dem Öl, wo du das Brot und den Knoblauch frittiert hast, anschwitzen – wieder nicht braun, dann ein paar Paradeiser dazu, die auch rösten – ich glaub sofrito nennt man das in Spanien, ein bisschen Pimenton Dulce, ein bisschen Pimenton picante – beide ahumado, also geräuchert – dann den klein geschnittenen Spinat dazu, die Kichererbsen – und dann das pürierte Brot dazu, ein bisschen Wasser und ein bisschen einköcheln lassen bis der Saft sämig ist.

Dazu gebratene Brotscheiben und Spiegeleier – wirklich gut!

#michikocht – pasta mit kohl, nüssen und ziegenkäse

Wenn ich am Markt mal wieder nicht wiederstehen kann liegt dann ein Kohl daheim – was mach ich nur damit? Hm, Montag, Ropeskippingtag bei Bine – daher Pasta.

Zwiebel in Butter anschwitzen, eine Sardelle dazu und zerfallen lassen. mit Kaymak oder Schlagobers aufkochen lassen – ich hab noch ein paar Käsereste, Gouda mit Kreuzkümmel, Walnussbrie, dazugetan. Ziegenkäse, so Feta Käse, geht sicher auch mit Schaf – dazu. Währenddessen Nudeln – irgendwas mit viel Oberfläche – kochen, die letzten 4 oder 5 Minuten den in ca. 1*1 cm geschnittenen Kohl dazu. Walnüsse ein bisschen rösten und zerkleinern, aber so das noch „Biss“ und Stückerln bleiben. Die Nudeln mit Kohl abseihen, zur Sauce geben, die Nüsse, ein bisschen Petersil, pfeffern – war echt gut – der kräftige Ziegenkäse mit den Nüssen und dem Kohl ist wirklich gut – und der Biss der Nüsse passt volle gut!

[contact-form][contact-field label=“Name“ type=“name“ required=“true“ /][contact-field label=“E-Mail “ type=“email“ required=“true“ /][contact-field label=“Website“ type=“url“ /][contact-field label=“Nachricht“ type=“textarea“ /][/contact-form]

schnelles abendessen – und in keinem kochbuch, kochblog oder rezeptseite noch gesehen #michikocht

am markt hab ich heut der hühnerleber nicht widerstehen können – aber schon wieder mit sherry oder mit granatapfelsirup wollt ich sie eigentlich ned machen – aber: spinat und speck haben ein bissi den unterschied gemacht 🙂

speck klein schneiden, zwiebel und knoblauch dazu, rösten bis der zwiebel schön weich und süß is – dann die geputzen und geviertelten hühnerlebern dazu, die auch ein bisschen färben (und explodieren lassen 😉 ) – dann mit obers, creme de cucina, vrhnje oder die ersatzprodukte mit weniger fett aufgiessen – braucht nicht viel – und die ganze sache ein bisschen köcheln lassen – währenddessen spinat waschen, nochmal waschen – vielleicht ein drittes mal waschen – wurzeln weg, auf das leber-speck-obers gemischt drauf, zusammenfallen lassen – solange das der spinat dann so ist wie  man ihn mag – achja, gewürzt hab ich nur mit salz, pfeffer, thymian und einem spritzer zitronensaft – war verdammt gut 🙂 – achja, reis, kartoffeln, brot würden glaub ich gut dazu passen…

erst jahrelang nichts und dann zweimal hintereinander: arroz al horno con pollo y alcachofas

arroz al horno con pollo y alcachofas

artischocken vorbereiten und putzen – heu raus, holzige teile weg, stiel weg und in zitronenwasser legen, eine zwiebel schneiden in olivenöl (ich hab olivenöl und ganslschmalz, für den geschmack, gemischt) anrösten, knoblauch dazu, dann fisolen und die artischocken – natürlich das ganze gemüse geputzt und in bissfreundliche happen geschnitten – dazu, auch ein bisschen rösten, dann hühnerteile (heisst ja con pollo) – ich hab ausgelöste haxerln verwendet und auch in häppchen geschnitten – mit salz und pfeffer würzen, auf der hautseite anbräunen – und nochmal zur seite legen – in der pfanne dann noch zwei geriebene paradeiser anrösten – wenn die flüssigkeit fast weg ist zwei paradeiser, halbiert, auch anbraten – mit pimenton de la vera – dulce und ein bisschen picante würzen, bomba reis dazu und ein bisschen mitrösten, eine kleine dose kichererbsen dazu. in die mitte ein knoblauchhapperl, halbiert reinstellen. das ganze dann mit ein bisschen weniger als der doppelten menge des reis hühnersuppe aufgiessen (da hab ich ein bissi safran dazugetan, fürs aroma und die farbe), salzen – und dann das ganze für so 30-35 minuten ins backrohr bei 200 grad mit ober/unterhitze stellen

huhn knusprig, reis weich aber trotzdem noch körnig – war echt gut

wenn ich schon sonst nix mehr poste

dann wenigstens dinge die ich gekocht hab und mir merken will…
also – namenlos:
berglinsen
hokkaidokürbis
lauch
knoblauch
blutwurst
mozzarella (die kleinen kugerln)

linsen ca. 30 minuten mit kräutersalz kochen (keine angst, sie werden trotzdem weich, bleiben aber noch ganz) – die letzten 5 minuten den kürbis – gewürfelt -dazu, ich hab auch noch meine gemüsesuppepaste (einfach suppengemüse und ein paar selleriestangen einsalzen, eine halbe stunde auswassern lassen und dann mit dem stabmixer passieren, ich schummel mit einem schuss sojasauce und dann im backrohr sterilisieren) dazugetan. dann abgiessen, den lauch in ringen in olivenöl ein bisschen anschmoren. die blutwurst in würfeln, den lauch, das abgetropfte linsen/kürbis gemisch vermischen, die mozzarellakugerln dazu – dann das ganze in eine backofentaugliche form, blutwurst-radeln drüber und eine viertel stunde im backrohr überbacken bis die blutwurst knusprig ist – das drunter wird nicht fest, aber der käse schmilzt und die blunzn wird knusprig – approved by bine 🙂

und was macht man mit viel frischem gemüse?

hm – pasta? gute idee – naja, dann nehmen wir mal chorizo, ganz klein schneiden und in olivenöl auslassen – dann – ah jungzwiebel in rot dazu – erbsen und fisolen sollt ma blanchieren – gut, tu ma das auch – und die paradeiser schälen – geht im gleichen wasser 🙂 – hm, dann die geschälten paradeiser zu chorizo und zwiebel, dann die leckeren gelben zucchini, erbsen, fisolen dazu – und nur solang dünsten das noch alles knackig und frisch is – ein bissi von dem gesalzenen kochwasser – ah, oregano, thymian, petersil – und ein bissi kochwasser von den bandnudeln, dann die nudeln zur sauce, zerpflückten büffelmozzarella und – das is ja echt gut! (danke mami und papi für das ure leckere gmias :))